Darrgewicht
Masse bzw. Gewicht des Holzes im absolut trockenen Zustand, d. h. bei einem
Feuchtegehalt von 0 %.
Darrtrocken
Holz wird als darrtrocken bezeichnet, nachdem es gemäß Darrmethode im Wärmeschrank bei 103°C +/- 2°C bis zur Gewichtskonstanz gelagert wurde und nahezu wasserfrei ist.
vgl.
Darrgewicht
Dauerhaftigkeit
Beschreibt die Widerstandsfähigkeit des Holzes gegen Pilzangriffe und wird durch chemische und biologische Faktoren geregelt.
Deckfurnier
Oberstes, sichtbares Furnier zum Veredeln von Holzflächen. Deckfurniere werden auf
Stabplatten, Furnierplatten, Spanplatten oder Holzfaserplatten aufgeleimt.
Dehnung
Eine durch Zug oder Druck (Normalspannung) bewirkte Längenänderung, bezogen auf die Ausgangslänge. Die Dehnung wird als reine Verhältniszahl angegeben.
Delaminierung
Delaminieren = Aufgehen.
Bei der Delaminierung trennen sich die Einzelschichten in Lagenhölzern durch das Versagen der Klebfuge.
Desorption
Hierbei wird gebundenes Wasser aus der Zellwand im Feuchtebereich unterhalb der Fasersättigung abgegeben.
Dichte
Die Dichte ist die Bezeichnung für das Verhältnis der Stoffmasse zum Volumen.
Bei Holz sind die Zellhohlräume im Volumen enthalten, man spricht daher von Rohdichte.
Dikotyledonen
Zweikeimblätter. Bedecktsamige Pflanzen. Die Samen dieser Pflanzengruppe sind von einer vollkommen geschlossenen Hülle umgeben.
Man unterscheidet bei den Bedecktsamern zwischen
Monokotyledonen und Dikotyledonen. Zu den Dikotyledonen gehören z.B. alle
Laubbäume.
Dimensionsstabilisierung
Behandlung von Holz. Sie dient dazu, das Quellen und Schwinden zu minimieren.
DIN 4076/T1
Formblatt für „Benennungen und Kurzzeichen auf dem Holzgebiet“. Es enthält Angaben zu
257 Laub- und Nadelhölzern mit den zu verwendenden Namen, der Dichte (g/cm3 ) und der Verbreitung.
DIN Normen Holzschutz
- DIN 52175 Holzschutz, Begriff, Grundlagen
- DIN 68800 Teil1 Holzschutz im Hochbau; Allgemeines
- DIN 68800 Teil2 Holzschutz, Vorbeugende bauliche Maßnahmen im Hochbau
- DIN 68800 Teil3 Holzschutz, Vorbeugender chemischer Holzschutz
- DIN 68800 Teil4 Holzschutz, Bekämpfungsmaßnahmen gegen Pilze und Insekten
- DIN 68800 Teil5 Holzschutz im Hochbau; Vorbeugender chemischer Schutz von Holzwerkstoffen
- DIN 4076 Teil4 Benennungen und Kurzzeichen auf dem Holzgebiet; Holzschutzmittel
- DIN EN 335-1 Definition der Gefährdungsklassen für einen biologischen Befall – Allgemeines
- DIN EN 335-2 Definition der Gefährdungsklassen – Anwendungen bei Vollholz
- DIN EN 335-3 Definition der Gefährdungsklasse – Anwendung bei Holzwerkstoffen
- DIN EN 350-2 Dauerhaftigkeit von Holz und Holzprodukten – Natürliche Dauerhaftigkeit von Vollholz, Leitfaden für die natürlichen Dauerhaftigkeit und Tränkbarkeit von ausgewählten Holzarten von besonderer Bedeutung in Europa
- DIN EN 460 Natürliche Dauerhaftigkeit von Vollholz – Leitfaden für die Anordnungen an die Dauerhaftigkeit von Holz und für die Anwendung von Gefährdungsklassen.
Drehwuchs
Der Drehwuchs beeinträchtigt das Stehvermögen, da die Fasern schraubenförmig statt
parallel zur Stammachse verlaufen.